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	<description>... in Perfektion</description>
	<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 17:25:28 +0000</pubDate>
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		<title>Autechre - Quaristice</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 17:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Elektro]]></category>

		<category><![CDATA[Plattenkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn sich der CD Spieler und die Mikrowelle mit den anderen technischen Geräten abends in der Disco treffen, dann hören sie ganz bestimmt Autechre. Ich kenne mich in der Welt der elektronischen Musik nicht so genau aus, aber der Sound des britischen Duos ist schon sehr ungewöhnlich und eigen. Wenn ich deren Musik höre, habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-325" style="margin: 3px; float: left;" title="autechre" src="http://wasted-time.org/wp-content/uploads/autechre.jpg" alt="" width="250" height="250" />Wenn sich der CD Spieler und die Mikrowelle mit den anderen technischen Geräten abends in der Disco treffen, dann hören sie ganz bestimmt <strong>Autechre</strong>. Ich kenne mich in der Welt der elektronischen Musik nicht so genau aus, aber der Sound des britischen Duos ist schon sehr ungewöhnlich und eigen. Wenn ich deren Musik höre, habe ich immer das Gefühl, der moderne Schnick Schnack um mich herum möchte mit mir kommunizieren. Als hätten sich Handy, mp3 - Player, das Notebook und der USB - Stick mit der Anlage abgesprochen und würden alle gleichzeitig auf mich einschreien. Mal harmonisch und mal in einer großen Kakophonie.</p>
<p>Das neuste Album hört auf den Namen <strong>Quaristice</strong> und kommt in schönem blau daher. Darauf versammelt sind 20 Tracks mit so klangvollen Namen wie <strong>plyPhon</strong>, <strong>fwzE</strong> oder auch <strong>90101-5l-l</strong>. Eine klare Struktur ist in den wenigsten Songs zu finden und so fangen sie einfach an und hören mal nach wenigen Sekunden, mal nach einigen Minuten, auch einfach wieder auf.<br />
Unter anderem wird dieser Sound in das Genre der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Intelligent_Dance_Music" target="_blank">Intelligent Dance Music</a> eingeordnet und wenn dieser Begriff auch etwas snobisch klingt, so ist er doch nicht verkehrt. Diese Klangfetzen sind so weit von stumpfen Technogewummer entfernt, wie Deutschland von einem Sieg beim Eurovision Song Contest. Das führt zu einer faszinierenden und den Hörer einsaugenden Soundkulisse, aber auch zu einem an den Nerven zerrenden Gewusel an Tönen, dass ich es kaum schaffe das Album in einem Stück durchzuhören.</p>
<p>Freunde von schräger und experimenteller Musik sollten sich eine halbe Stunde mit Autechre gönnen und hören, wie sie den harten Tobak vertragen. Vielleicht bleibt ja etwas hängen.</p>
<p>Myspace: <a href="http://www.myspace.com/myslb" target="_blank">Autechre</a></p>
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		<title>Bild: Long Slow Goodbye</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 15:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<category><![CDATA[Acryl]]></category>

		<category><![CDATA[Bild]]></category>

		<category><![CDATA[Eigene Werke]]></category>

		<category><![CDATA[Schwarz Weiß Rot]]></category>

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		<description><![CDATA[

Long Slow Goodbye
30 cm x 40 cm
Halbe Zeichenblockseite
4 rote Reiszwecken
Acryl
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-323" title="lsg1" src="http://wasted-time.org/wp-content/uploads/2008/06/lsg1.jpg" alt="" width="500" height="213" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-322" title="lsg2" src="http://wasted-time.org/wp-content/uploads/2008/06/lsg2.jpg" alt="" width="500" height="354" /></p>
<p><strong>Long Slow Goodbye</strong></p>
<p>30 cm x 40 cm</p>
<p>Halbe Zeichenblockseite</p>
<p>4 rote Reiszwecken</p>
<p>Acryl</p>
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		<title>Zornigkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 12:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Prosa]]></category>

		<category><![CDATA[Ein Satz]]></category>

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		<description><![CDATA[
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-320" title="zornigkeit" src="http://wasted-time.org/wp-content/uploads/2008/06/zornigkeit.jpg" alt="" width="500" height="260" /></p>
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		<title>Intermezzo: Qual der Wahl beim Kamerakauf</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 18:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<category><![CDATA[Intermezzo]]></category>

		<category><![CDATA[Kamera]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Versuch einen neue digitalen Fotoapperat zu kaufen ist bisher so ergiebig, wie die Suche nach Leben im All. Es gibt viele Sternensystem mit allerlei Planeten und die meisten sind unbewohnt. Das Universum ist so riesig, dass man nicht einmal weiß, wo man hinschauen soll und die interessantesten Orte sind am weitesten weg.
Seit zwei Tagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Versuch einen neue digitalen Fotoapperat zu kaufen ist bisher so ergiebig, wie die Suche nach Leben im All. Es gibt viele Sternensystem mit allerlei Planeten und die meisten sind unbewohnt. Das Universum ist so riesig, dass man nicht einmal weiß, wo man hinschauen soll und die interessantesten Orte sind am weitesten weg.</p>
<p>Seit zwei Tagen durchforste ich das Internet nach theoretischen Kandidaten und je mehr ich lese, umso verzweifelter werde ich. Dabei beschleichen mich zwei Dinge. <strong>Erstens</strong>: Redakteure von Fachmagazinen achten auf andere Merkmale als der normale Nutzer. <strong>Zweitens</strong>: Normale Nutzer sind entweder doofe Eltern, die sich freuen, mit ihren stylischen Miniblechdosen, ihre kleinen Scheißer irgendwie abzulichten, oder totale Fotofreaks, die den ganzen Tag im Garten herumlaufen, Bilder von Blumen in der Nahaufnahme machen, um dann Farbwiedergabe und Schärfe immer und immer wieder zu kontrollieren.</p>
<p>Hätte ich mich mal nicht mit dem ganzen Kram beschäftigt. Jetzt weiß ich schon zu viel, um einfach in den nächsten Elektromarkt zu marschieren, eine durchschnittliche Kamera zu kaufen und mit einem freudig debilen Grinsen nach Hause zu gehen.</p>
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		<title>Wie ihr einen Haufen Wörter visualisieren könnt</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 10:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<category><![CDATA[Bild]]></category>

		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Wörter sind nicht unbedingt schön. Baustoffmarkt, zum Beispiel, ist wirklich nicht schön. Sieht nicht schön aus, klingt nicht schön und macht auch keinen Spaß. Wörter stehen meist nur irgendwo rum und wollen uns etwas sagen. Das muss sich ändern und ich habe ein Werkzeug für euch, mit dem ihr eure Wörter schöner gestalten könnt.
Ihr besucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wörter sind nicht unbedingt schön. <strong>Baustoffmarkt</strong>, zum Beispiel, ist wirklich nicht schön. Sieht nicht schön aus, klingt nicht schön und macht auch keinen Spaß. Wörter stehen meist nur irgendwo rum und wollen uns etwas sagen. Das muss sich ändern und ich habe ein Werkzeug für euch, mit dem ihr eure Wörter schöner gestalten könnt.</p>
<p>Ihr besucht die Seite <a href="http://wordle.net/create" target="_blank">wordle.net</a> und kopiert euren hässlichen Text in das Eingabefeld. Jetzt nur noch schnell auf <strong>Go</strong> geklickt und <strong>BUMM</strong>, ihr seht eine wunderschöne Wolke mit den meistgenannten Wörtern des Textes. Traumhaft. Gut, es ist jetzt kein lesbarer Text mehr, aber ihr könnt noch die Farben und die grobe Anordnung verändern und euren schnöden Text zu einem kleinen Kunstwerk verbessern.</p>
<p>Hier ein kleines Beispiel mit meiner Kurzgeschichte &#8220;Affenkopf&#8221;. Jetzt weiß ich sogar welche Wörter am häufigsten vorkommen. <strong>Insel</strong> also &#8230; faszinierend.</p>
<p><a href="http://wasted-time.org/wp-content/uploads/2008/06/wordle-affenkopf.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-317" title="wordle-affenkopf" src="http://wasted-time.org/wp-content/uploads/2008/06/wordle-affenkopf.jpg" alt="" width="510" /></a></p>
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		<title>Affenkopf</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 16:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Prosa]]></category>

		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Premiere auf wasted time: eine Kurzgeschichte aus meiner Feder. Exklusiv, live, in schwarz auf weiß und nur hier.

Schon lange beteten sie zu dem steinernen Affenkopf. Sie taten es schon eine Ewigkeit. Eigentlich so lange, wie er in die Vergangenheit denken konnte, was trotz seiner jungen Jahre sicherlich einige hundert Mondaufgänge waren.
Für ihn war es ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Premiere auf <strong>wasted time</strong>: eine Kurzgeschichte aus meiner Feder. Exklusiv, live, in schwarz auf weiß und nur hier.</em></p>
<p><a href="http://flickr.com/photos/shutterhack/898904606/"><img class="alignnone size-full wp-image-315" title="insel-affenkopf" src="http://wasted-time.org/wp-content/uploads/2008/06/insel-affenkopf.jpg" alt="" width="500" height="262" /></a></p>
<p>Schon lange beteten sie zu dem steinernen Affenkopf. Sie taten es schon eine Ewigkeit. Eigentlich so lange, wie er in die Vergangenheit denken konnte, was trotz seiner jungen Jahre sicherlich einige hundert Mondaufgänge waren.</p>
<p>Für ihn war es ein großer kahler Felsen, der eine leichte Ähnlichkeit mit einem Affengesicht hatte. Einem dieser Affen, die agil durch die Bäume schwangen und immer wieder Essen aus dem Dorf stahlen. Warum sollte man für solche Tiere beten, die einen bestahlen. Sie bestehlen uns, weil wir nicht genug für sie beten, war die Antwort der Ältesten.<br />
<span id="more-314"></span></p>
<p>Es gab auch noch größere Affen auf der Insel, die sich aber gut selbstversorgten, immer einen netten und gutmütigen Eindruck machten und ihm sehr viel lieber waren. Für solche Affen sollte gebetet werden und nicht für die kleinen nervigen Äffchen, deren Gesicht zufällig in der Bergwand des Vulkans zu sehen ist. Eine Laune der Natur, dass sich die Steine so geformt haben.</p>
<p>Seit einigen Tagen bebte die Erde und den Bewohnern der kleinen Insel fiel nichts besseres ein, als mal wieder den Affenkopf zu huldigen. Auf Knien rutschten sie vor ihm umher, warfen Früchte in sein steinernes Maul, die Nachts von den echten Affen eingesammelt wurden, streckten die Arme in die Luft und schrieen ihre Angst hinaus.</p>
<p>Beim letzten Ausbruch des Berges hatte es nicht nur Steine geregnet, sondern auch eine zähe rote und heiße Flüssigkeit. Sie war über seine Spitze nach unten, direkt in ihr kleines Dorf gelaufen, wo einer der Bewohner, ein Wunder erwartend, mitten in die glühende Masse rannte. Heute saß er in seiner Hütte und beobachtet das Treiben aus dem Fenster. Ohne Beine.</p>
<p>Seufzend wand er sich von seinen Stammesmitgliedern ab und blickte über die Dächer des Dorfs hinaus auf das Meer. Ruhig bewegte sich das Wasser und dunkel glitzerte seine Oberfläche. In weiter Ferne konnte er Lichter auf den anderen Inseln erkennen. Es wurden wohl Fackeln geschwenkt. Wahrscheinlich beteten die Bewohner dort für ihre Felsen. Er wusste, dass es auf der Insel im Norden einen Stierkopf in einer Bergwand gab. Diese Wand gehörte ebenfalls zu einem Vulkan und auch dieser war in den letzten Tagen ausgebrochen.<br />
Im Süden, auf einer etwas näheren Insel stand der Bärenvulkan, im Westen der des Fisches und im Osten der Wolf. Alle Vulkane waren regelmäßig aktiv, alle Inseln waren bewohnt und überall wurde gebetet.</p>
<p>Die Erde bebte und die nächtliche Dunkelheit stieg noch etwas an. Es begann Asche zu regnen.</p>
<p>Drüben, nur einige Minuten Fahrt mit dem Kanu entfernt, gab es ein unbewohnte Insel. Dort bebte es nie, kein Tier zierte den dortigen steinigen Hügel und niemand lebte auf ihr.</p>
<p>Lautes Krachen zerriss die Stille und rot leuchtende Brocken erhellten die Nacht. In hohem Bogen flogen sie aus dem wütenden Vulkan.</p>
<p>Auf der angrenzenden Insel wollte niemand leben. Es gab niemanden dort, der sie beschützte, kein steingewordenes Tierabbild.</p>
<p>Schreie machten sich breit, als die ersten Geröllmassen eine der Hütten zermalmten. Panisch liefen die Menschen durcheinander.</p>
<p>Die nahe Insel war auch kein Vulkanhügel, der aus dem Meer ragte. Nichts war zu befürchten.</p>
<p>Um den Affenkopf brach die Oberfläche auf und glühende Lava brach hervor. Durch das rote Licht angestrahlt, schaute der zur teuflischen Fratze entstellte Kopf über das ihn umgebenden Chaos.</p>
<p>Ein letztes Mal sah er die Sterne am Himmel, dann senkte sich ein großer Gesteinsbrocken und damit die Dunkelheit über ihn.</p>
<p>Dann war nichts mehr.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Puzzle Farter</title>
		<link>http://wasted-time.org/puzzle-farter/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 10:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>

		<category><![CDATA[Flash]]></category>

		<category><![CDATA[Humor]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich war wieder ein ganz kleiner Junge. Kichernd sitze ich über der Tastatur und drücke immer wieder auf die oberste Pfeiltaste. Mal lang, mal kurz, mal im Rhythmus.
Kehrt eure kindische Seite nach außen und spielt eine Runde Puzzle Farter. Vergesst nicht die Lautsprecher einzuschalten.
Danach lest noch diesen Bericht über den Entwickler des Spiels und beobachtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-309" title="puzzle-farter" src="http://wasted-time.org/wp-content/uploads/2008/06/puzzle-farter.jpg" alt="" width="500" height="372" /></p>
<p>Ich war wieder ein ganz kleiner Junge. Kichernd sitze ich über der Tastatur und drücke immer wieder auf die oberste Pfeiltaste. Mal lang, mal kurz, mal im Rhythmus.</p>
<p>Kehrt eure kindische Seite nach außen und spielt eine Runde <strong><a href="http://puzzlefarter.com/" target="_blank">Puzzle Farter</a></strong>. Vergesst nicht die Lautsprecher einzuschalten.</p>
<p>Danach lest noch diesen <a href="http://the-inbetween.com/2008/06/18/inside-puzzle-farter/" target="_blank">Bericht</a> über den Entwickler des Spiels und beobachtet ihn bei den Tonaufnahmen. Der hatte genauso viel Spaß beim Aufnehmen, wie wir beim Spielen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Fremdwörter</title>
		<link>http://wasted-time.org/fremdwoerter/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 09:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Prosa]]></category>

		<category><![CDATA[Ein Satz]]></category>

		<category><![CDATA[Strichmännchen]]></category>

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		<description><![CDATA[
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-306" title="fremdworter-buddy" src="http://wasted-time.org/wp-content/uploads/2008/06/fremdworter-buddy.png" alt="" width="500" height="294" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>5 x 5</title>
		<link>http://wasted-time.org/5-x-5/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 12:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Prosa]]></category>

		<category><![CDATA[Listen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dinge, die ich noch gerne erleben möchte

Das Ende eine langen, sehr langen Wanderung
Abschaffung/Veränderung der GEZ Gebühren
Zu sehen, wie jemand ein von mir erdachtes Produkt im Laden kauft
Einen Ball in den eigenen Basketballkorb im Garten zu werfen
Etwas sehr großes, sehr bunt zu machen

Kleine technische Errungenschaften, über die ich mir keine Gedanken mache, die aber großartig sind

Funkübertragung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dinge, die ich noch gerne erleben möchte</strong></p>
<ul>
<li>Das Ende eine langen, sehr langen Wanderung</li>
<li>Abschaffung/Veränderung der GEZ Gebühren</li>
<li>Zu sehen, wie jemand ein von mir erdachtes Produkt im Laden kauft</li>
<li>Einen Ball in den eigenen Basketballkorb im Garten zu werfen</li>
<li>Etwas sehr großes, sehr bunt zu machen</li>
</ul>
<p><strong>Kleine technische Errungenschaften, über die ich mir keine Gedanken mache, die aber großartig sind</strong></p>
<ul>
<li>Funkübertragung (Funkwecker, Handy, W-Lan, GPS &#8230;)</li>
<li>Waschmaschine</li>
<li>Glühbirne</li>
<li>Drucker</li>
<li>Drehverschluss</li>
</ul>
<p><strong>Gebiete, über die jeder mehr wissen sollte, aber kaum einer Ahnung hat</strong></p>
<ul>
<li>Flora</li>
<li>Videospiele</li>
<li>Wahlsystem</li>
<li>Die Länder hinter der eigenen Grenze</li>
<li>Moral</li>
</ul>
<p><strong>Wörter, die ich weniger hören möchte</strong></p>
<ul>
<li>einzigster</li>
<li>Killerspiele</li>
<li>Wachstumstendenz</li>
<li>Abwasch</li>
<li>Montag</li>
</ul>
<p><strong>Wörter, die ich mehr hören möchte</strong></p>
<ul>
<li>Danke</li>
<li>Bitte</li>
<li>Ehrlich</li>
<li>Reduktion</li>
<li>Vorurteilsfrei</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Frau des Zeitreisenden - Audrey Niffenegger</title>
		<link>http://wasted-time.org/die-frau-des-zeitreisenden-audrey-niffenegger/</link>
		<comments>http://wasted-time.org/die-frau-des-zeitreisenden-audrey-niffenegger/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 13:37:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<category><![CDATA[Romankritik]]></category>

		<category><![CDATA[Romantik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie fange ich diesen Artikel an? Beginne ich so, wie es meine Freundin vermutete, verweigere mich jeder Verbindung mit einem Liebesroman, winde mich um jedes Interesse herum und tue so, als hätte ich es nur gelesen, weil sie mich dazu gezwungen hat? Kann ich so meine Männlichkeit beweisen? Nicht wirklich. Ich habe den Roman schließlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-305" style="margin: 3px; float: left;" title="frau-des-zeitreisenden" src="http://wasted-time.org/wp-content/uploads/2008/06/frau-des-zeitreisenden.jpg" alt="" width="250" height="382" />Wie fange ich diesen Artikel an? Beginne ich so, wie es meine Freundin vermutete, verweigere mich jeder Verbindung mit einem Liebesroman, winde mich um jedes Interesse herum und tue so, als hätte ich es nur gelesen, weil sie mich dazu gezwungen hat? Kann ich so meine Männlichkeit beweisen? Nicht wirklich. Ich habe den Roman schließlich bis zum Ende gelesen, also kann ich jetzt auch erzählen wie es wirklich war. Macht euch auf scheußliche Wahrheiten gefasst.</p>
<p>Vom leicht kitschigen Cover abgeschreckt blätterte ich die ersten Seiten durch, las den ersten Absatz, dann den Prolog und war damit schon mitten in der Geschichte. Clare wartet auf ihren Mann Henry, der immerzu ohne sie und vollkommen unkontrolliert durch die Zeit reist. Schon die ersten Zeilen sind von Sehnsucht, Angst und Freude bestimmt. Diese drei Aspekte ziehen sich durch den gesamten Roman, von ihnen hängt alles ab.</p>
<p>Wenn Henry verschwindet bleibt Clare allein zurück, unwissend wohin er gereist ist und wann er wiederkommt. <strong>Die Frau des Zeitreisenden</strong> ist eine tragische Figur, die von ihrer Sehnsucht lebt.<br />
Henry landet immer nackt in der anderen Zeit und er kann überall landen. Häufig wacht er bei Clare im Garten auf, als diese noch ein kleines Mädchen ist. Hier lernen sie sich kennen und hier nimmt die Verworrenheit von Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit ihren Lauf. Manchmal hat er aber auch nicht soviel Glück und muss sich alleine durchschlagen, einbrechen, Kleidung stehlen, am Leben bleiben. Hier kommt die Angst ins Spiel. Wenn Henry zurückkehrt kann er gerade verprügelt worden sein, vielleicht hat er lange nichts gegessen, hatte nichts zum anziehen, musste sich verstecken. Angst ist ihr ständiger Begleiter.<br />
Jeder Besuch in der Vergangenheit ist aber auch ein freudiges Ereignis. Henrys Alter variiert bei seinen Treffen mit Clare in den unterschiedlichsten Zeitzonen. Er berichtet ihr aus der Zukunft und der Vergangenheit. Von Dingen, die für sie noch kommen, die er schon erlebt hat, von denen er weiß, dass sie es gemeinsam erleben werden.</p>
<p>Autorin <strong>Niffenegger</strong> verknüpft all diese Zeitebenen gekonnt und spannt zwischen ihnen großartige Spannungsbögen. Der Leser liest die Geschichte aus den wechselnden Perspektiven der beiden Hauptpersonen und reist mit ihnen durch die Zeit. Wirkt dies auf den ersten 50 Seiten noch verwirrend, so ergeben sich nach und nach immer mehr Verbindungen und die Handlung nimmt enorm an Fahrt und Dynamik auf. Die Dramatik sinkt zur Mitte wieder ab, als beide heiraten wirkt die Geschichte schon fast beendet, um dann noch einmal groß aufzutrumpfen. Mit Gefühlen, Trauer, feinsinnigen Beobachtungen, einem teils sehr trockenen Humor und dem Mut ihre Szenerien bis zum bitteren Ende durchzuziehen, fesselt sie den Leser und schnürt ihn emotional ein.</p>
<p>Über Sinn und Unsinn von Zeitreisen darf immer gestritten werden und auch hier wird nicht genau geklärt warum Henry seine Zeitsprünge absolviert. Ich habe es als Stilmittel gesehen, welches die Liebesgeschichte mit seinen tragischen und dramatischen Elementen versieht, die bestens funktionieren.</p>
<p>Der Humor und die liebenswerten Personen haben mich bei der Stange gehalten und für ein rührendes Lesevergnügen gesorgt. Die Frau des Zeitreisenden ist ein gutes Buch für melancholische Typen.</p>
<p>Ende des Jahres läuft die große <a href="http://www.imdb.com/title/tt0452694/" target="_blank">Verfilmung</a> des deutschen Regisseurs Robert Schwentke mit Eric Bana und Rachel McAdams in den Kinos. Ich bin gespannt, ob sie es geschafft haben, die Magie des 600 Seiten Romans in einen Film zu quetschen.</p>
]]></content:encoded>
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