Sonstiges

Intermezzo: Qual der Wahl beim Kamerakauf

Der Versuch einen neue digitalen Fotoapperat zu kaufen ist bisher so ergiebig, wie die Suche nach Leben im All. Es gibt viele Sternensystem mit allerlei Planeten und die meisten sind unbewohnt. Das Universum ist so riesig, dass man nicht einmal weiß, wo man hinschauen soll und die interessantesten Orte sind am weitesten weg.

Seit zwei Tagen durchforste ich das Internet nach theoretischen Kandidaten und je mehr ich lese, umso verzweifelter werde ich. Dabei beschleichen mich zwei Dinge. Erstens: Redakteure von Fachmagazinen achten auf andere Merkmale als der normale Nutzer. Zweitens: Normale Nutzer sind entweder doofe Eltern, die sich freuen, mit ihren stylischen Miniblechdosen, ihre kleinen Scheißer irgendwie abzulichten, oder totale Fotofreaks, die den ganzen Tag im Garten herumlaufen, Bilder von Blumen in der Nahaufnahme machen, um dann Farbwiedergabe und Schärfe immer und immer wieder zu kontrollieren.

Hätte ich mich mal nicht mit dem ganzen Kram beschäftigt. Jetzt weiß ich schon zu viel, um einfach in den nächsten Elektromarkt zu marschieren, eine durchschnittliche Kamera zu kaufen und mit einem freudig debilen Grinsen nach Hause zu gehen.


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