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Iron Man

Wer hätte das gedacht. Ein guter Superheldenfilm mit einem Superhelden aus der hinteren Reihe. Ein cooler Superheldenfilm, den sich jeder anschauen kann, egal ob Comickenner oder Normalo. Ein Superheldenfilm der sich selbst nicht so ernst nimmt, ohne dabei peinlich und billig zu wirken.
Nein, nicht Hellboy, obwohl auf ihn auch all diese Attribute zutreffen und der übrigens dieses Jahr zum zweiten Mal auf der großen Leinwand zu sehen ist, sondern Iron Man.

Ich habe nie eine Iron Man Comic gelesen, also kann ich nicht sagen, ob dieser Film die wahre Seele der Figur transportiert, aber was ich im Kino bestaunen durfte, konnte restlos überzeugen.
Robert Downey Jr. spielt Tony Stark, Wissenschaftler, Waffenverkäufer und Playboy mit einer süffisant, liebenswerten Arschlochattitüde, dass es dem Zuschauer Tränen in die Augen treibt. Vor lachen, versteht sich.
Im Verlauf der Handlung überdenkt Stark seine Waffenverkäufe und bastelt sich, nach einem tragischen Zwischenfall, einen technischen Superanzug. Iron Man ist geboren und typische Actionsequenzen finden ihren Einzug in den Film. Diese sind vielleicht nicht so spektakulär wie bei der Konkurrenz, können aber durch ein Augenzwinkern überzeugen.

So stelle ich mir gute Kinounterhaltung vor. Bitte mehr Iron Man und weniger Spider Man 3.


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