Am 1. Juni gab es in der HNA eine ganze Seite über Grand Theft Auto 4 zu bestaunen. Einer der Artikel lässt sich hier nachlesen, die anderen beschäftigten sich mit unterschiedlichen Aspekten des Spiels und insgesamt war es ein ganz ansehnlicher Bericht. Das konnte aber natürlich nicht so stehen bleiben und deswegen hat sich ein Herr aus Breuna hingesetzt und einen Leserbrief geschrieben.
Ich zitiere:
Wer sich solchen Gewaltschrott ausdenkt, ist krank im Hirn. Wer so etwas genehmigt, ist krank im Hirn. Wer so etwas produziert, ist krank im Hirn. Wer so etwas verkauft, ist krank im Hirn. Wer so etwas kauft und sich ansieht, ist krank im Hirn.
Als ich das eben gelesen habe, musste ich aufpassen nicht meinen Kaffee über den gesamten Tisch zu spucken.
In der Zeitung ist sein geistiger Erguss nur gekürzt zu lesen, da fehlen leider die schönen Bibelzitate, welche aber auf dem HNA Blog in gänze vorhanden sind.
Vielleicht schreibe ich nachher mal ein Kommentar in dem Blog, vielleicht ist es aber auch vergebliche Mühe und ich sollte weiter mein krankes Hirn mit GTA beglücken. Mal schauen.
Bedenklicher als den Leserbrief eines religiösen Sektierers (die ja nun keine neue Erscheinung sind) finde ich die Kommentare auf eben diesen Leserbrief, wo sich zeigt, dass die Menschen, die GTA4 verteidigen, nicht mal fähig sind den Namen eines Menschen vom Namen eines Ortes zu unterscheiden.
So wird das nix…
Ja, da hat Deef leider etwas daneben gegriffen.
Ich finde es aber auch komisch von der Zeitung einen solchen Hetzbrief, mit derartigen Formulierungen, überhaupt zu veröffentlichen.
Wieso? Leserbriefe sind genau das - Leserbriefe. Die sollen die Spannbreite der Reaktionen zeigen und nicht die Meinung der Redaktion wiederholen. Dass sie da vor allem extreme nehmen, ist doch klar, das zieht Leser … funktioniert ja auch prima, die Blogosphäre ist gerne zu Diensten.