Irgendwer musste dem Kind ja einen Namen geben. Wenn ihr, wie ich, den neusten Indiana Jones Film schon gesehen habt, dann werdet ihr mit dem Begriff “nuke the fridge” wahrscheinlich etwas anfangen können.
Mein Bruder und ich saßen im dunklen Kinosaal und vor uns auf der Leinwand kletterte Indy gerade in einen Kühlschrank. Warum macht jemand so etwas? Da kann er sich gut vor der folgenden Atomexplosion verstecken! Genau. Als es dann wirklich passiert und der Kühlschrank mehrere hundert Meter durch die Luft fliegt, schauen wir uns beide vollkommen ungläubig an. Ist das gerade wirklich passiert? Hat er gerade eine Atomexplosion in einem Kühlschrank überlebt?
Damit war der Film quasi gelaufen, denn dieses Bild wollte meinen Kopf einfach nicht mehr verlassen. Genau dafür gibt es jetzt eine tolle Redensart: nuke the fridge.
Aus dem Urban Dictionary: A colloquialism used to delineate the precise moment at which a cinematic franchise has crossed over from remote plausibility to self parodying absurdity, usually indicating a low point in the series from which it is unlikely to recover.
“Star Wars didn’t really nuke the fridge until Jar Jar Binks was introduced.”
“Peter Parker dancing around the bar in Spider-Man 3? Kinda nukes the fridge!”
Via: slashfilm.com
Als er in den Kühlschrank einsteigt sieht man ein kurzes Label, dass darauf hinweist, dass der Kühlschrank mit Blei ausgekleidet ist. Und wenn der dann schon radioaktive Strahlung abhält, kann man ja auch gleich Kilometer weit fliegen in dem Ding.