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Neverwhere - Neil Gaiman

Neverwhere

Mein zweiter Gaiman Roman. Diesmal in englisch. Wie auch schon “Sternwanderer” ist auch “Neverwhere” ein locker zu lesendes Fantasybuch, bei dem am Ende nicht soviel hängen bleibt.
Der Schreibstil ist klasse und die Art Humor gefällt mir auch sehr gut, aber es macht sich das Gefühl breit, dass der Autor sein handwerkliches Können benutzt, um von seinen simpel gestrickten Geschichten abzulenken. Storytwists kann man früh erahnen und die Charaktere sind alle sehr stereotyp.
Ein etwas tollpatschiger Held hilft einer aus dem Nichts auftauchenden Frau aus der Unterwelt, die Door heißt und , ACHTUNG, Türen öffnen und erschaffen kann. Es gibt eine mysteriöse Söldnerin namens Hunter, die , ACHTUNG, Monster in der Unterwelt jagt. Wer hätte das gedacht …
Der eigentliche unspektakuläre Showdown ist schon viele Seiten vor Ende des Romans, wodurch sich alles, bis zum echten Ende, noch mal zieht.
Lichtblick sind die zwei Killer Mr. Croup und Mr. Vandemar. Mit bitterbösen schwarzen Humor reden sich die beiden grobschlächtigen Kerle durch das Geschehen und erinnern mich stark an die beiden Typen (Fat Man and Little Boy) aus “Sin City”, die immer so geschwollene Gespräche führen. Sehr lustig.
Gaimans Bücher sind gut, aber für meinen Geschmack zu simpel, als das der Hype darum gerechtfertigt wäre.


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