Kunst

documenta 12 - Tagestour - Neue Galerie - Schloß Wilhelmshöhe

Terraced Rice Field Art Projekt Kassel

Teil 1: Museum Fridericianum
Teil 2: documenta Halle, Aue Pavillon

Nachdem uns ein Gewitter durchnässt und wir den zwischenzeitlichen Rückzug angetreten haben, (wenn ihr mal ein paar lustige Gesichter sehen wollt, dann steigt nass und tropfend in ein öffentliches Verkehrsmittel eurer Wahl ein) stehen wir nun, neu bekleidet, vor der Neuen Galerie.

Im Gegensatz zum offenen und chaotischen Aue-Pavillon werden wir hier schlauchartig durch dunkle und kleine Räume gelotst. Dabei begegnen wir unglaublich simplen Zeichnungen über das Leben der Inuit und noch viel viel simpleren Kinderzeichnungen von Peter Friedl. Doch bei genauerem Hinsehen lassen sich auch simple schöne Werke finden. Nedko Solakov konfrontiert den Betrachter mit verschiedenen alltäglichen und absurden Ängsten und porträtiert diese mit Zeichnungen von kleinen Männchen, Monstern, Strichen, Tieren.

Das man aus Staub und Dreck eine lange wellenförmige Schlange zusammenpressen kann sehen wir in einem der großen Räume der Galerie. Darin steht auch ein hoher Kreis mit einer Öffnung, durch die einzelne Besucher ins Innere gelassen werden. Wir werfen nur einen kurzen Blick hinein und sehen verstreute Samen/Körner/Staub, die bei zu viel Luftzug sofort verwehen würden. Unbeeindruckt wenden wir uns ab und gelangen über eine kleine Brücke, innerhalb des Gebäudes, zu einem der eindrucksvolleren Installationen.

Wieder mal ist alles dunkel und wir stolpern um eine paar verwinkelte Ecken in einen langen Raum, an dessen Ende ein Bilderrahmen hängt, der von einem hellen Lichtkegel erhellt wird. Verwirrt und neugierig, wie immer, schreiten wir auf den Rahmen zu und treten in den Lichtstrahl. Unser Schatten landet an der Wand und ein Text wird plötzlich sichtbar.

“Du kommst zum Herzen Deutschlands nur um das Wort Kunst unter deinem eigenen Schatten zu lesen”

Endlich mal etwas augenzwinkerndes in dieser schrecklich ernsten Kunstausstellung.

Der Keller der Neuen Galerie bietet mal wieder Videos und einen aus Glühdraht gebogenen Text, der den kleinen Raum unangenehm aufheizt. Also hoch in den ersten Stock.

In einem großen vollkommen abgedunkelten Raum (habe ich schon mal erwähnt, dass die d12 ein recht düsteres Unterfangen ist?), wird ein Video gezeigt, in dem Harvey Keitel auf einem Feld voller Skelette liegt und mit düsterer Stimme über den Untergang der Welt sinniert. Oder so. Leider konnte ich nicht alles verstehe, was er sich in den Bart genuschelt hat.

Also weiter, vorbei an leuchtenden Gartenhäusern, leuchtenden Särgen, nicht leuchtenden Masken und natürlich wieder Juan. Ohne ihn darf kein Ausstellungsstandort auskommen.

Wir haben noch etwas mehr als eine Stunde Zeit, also geht es per Straßenbahn hinauf zum Schloss Wilhelmshöhe.
Ich mache es kurz: viel gibt es nicht zu sehen. Oder nein. Es gibt viel zu sehen, aber wenig davon hat mit der documenta zu tun. Neben den vielen Rembrandts und alten römischen Vasen findet sich nur ein Flur, der mit zwei Videos und ein paar Bildern zur d12 ausgestattet ist.
Dafür gibt es vor dem Schloss aber das extra angelegte Reisfeld. Auf den ersten Blick hat es mehr von einem Bombenkrater, aber das macht es nicht weniger imposant.

Müde steigen wir wieder in die Straßenbahn und rollen zurück in die Innenstadt.
Die documenta 12 will einen belehren und hat dafür viele verkopfte Kunstwerke. Nur wenig kann den Betrachter durch bloße ästhetische Schönheit fesseln und gleichzeitig zum Nachdenken bringen. Nicht viel ist lustig, Ironie ist kaum zu finden, alles ist recht düster gehalten und spricht auch düstere Themen an.
Eine Tageskarte habe ich noch übrig. Das ein oder andere Kunstwerk werde ich mir also noch einmal genauer anschauen. Vielleicht kommt mir ja dann die Erleuchtung.

Kunst

documenta 12 - Tagestour - documenta Halle - Aue Pavillon

Teil 1: Museum Fridericianum

Nach zwei Stunden im Fridericianun stolpern wir wieder an die frische Luft und blinzeln über das leuchtend rote Mohnfeld.

Weiter geht es in die documenta Halle. Vorbei am Pressezentrum und hinein in den höchsten Ausstellungsraum der d12 mit den ebenfalls größten Ausstellungsstücken. Darunter eine ausgestopfte Giraffe, schwarze und weiße Treppen ins Nichts, Stoffhunde und ein Stoffoktopus, sowie ein enorm langer Teppich, der nicht am Boden liegt, sondern die Wand bedeckt. Auch Juan Davila ist mit einem großen Gemälde, freizügig wie immer, vertreten.

Beeindruckt stehen wir in einem kleinen, aber hohen Raum. Die komplett verglaste Wand ist mit roter Folie beklebt und taucht uns alle in eine höllische Farbe. Dahinter geht es ins Dunkle. Ein offener Laster steht still in einer kaum beleuchteten Ecke. Zurück durch das Rot und hinab in die Orangerie, hinab zum Aue-Pavillon.

In einem U schlängelt sich der große Bau über die Rasenfläche. Betritt man ihn das erste Mal findet man sich in einem weiten und verwinkelten Hallenbau wieder. Etwas verwirrt und unkoordiniert wandern wir zwischen den irgendwie lieblos herumstehenden Kunstwerken herum. Vieles beobachte ich fast gleichgültig, einiges gefällt mir aber doch. Ein aus kleinen Ölkanistern zusammengebautes Schiff, eine Menge E-Gitarren, die selbstständig Töne von sich geben, ein Motorblock aus Naturmaterialien und immer wieder McCracken mit seinen Acrylblöcken.
Ansonsten viel Kritisches gegen Armut, Globalisierung, Kapitalismus. Viel Bedrückendes, kaum Schönes. Etwas enttäuschend.

Passend dazu zieht sich der Himmel draußen zu und die ersten Blitze zeigen sich. Furchtlos schreiten wir dem Donnern entgegen und werden vom erst sanften und dann hämmernden Regen empfangen. Überrascht müssen wir feststellen, dass selbst das dichteste Blätterdach kaum Schutz vor dem kalten Nass von Oben bietet.

Wir Kunstfreunde müssen uns trennen und vorerst zurückziehen. Doch zwei Standorte erwarten uns noch.

Teil 3: Neue Galerie, Schloss Wilhelmshöhe

Kunst

documenta 12 - Tagestour - Fridericianum

Fridericianum

Da stehen wir also. Vor uns fünf Standorte voller Kunst und zehn Stunden Zeit sie zu betrachten. Fast ohne Vorwissen, ohne Erwartungen, aber mit viel Enthusiasmus stürmen wir die documenta 12.

Wie alle guten Sachen, beginnt auch die größte Kunstschau der Welt damit, dass man sich in eine Schlange stellt, an deren Ende sich der Eingang zum Fridericianum befindet.
Das Untergeschoss erstmal übersehend geht es gleich die Treppen nach oben. Drei junge Frauen versperren tanzend den Weg zum ersten großen Kunstwerk. Fasziniert und verstört beobachten wir die sich wiederholenden monotonen Bewegungen der Tänzer. Sollte man sich an ihnen vorbeischieben, um weiter ins Innere der Halle zu kommen? Warum schauen sie so ernst? Man könnte ja mal einen Witz reissen und überprüfen ob sie darauf reagieren. Die umstehenden Besucher mustern uns nach diesem laut vorgetragenen Gedankengang abfällig, nur eine Frau lächelt uns mitfühlend an. Okay, wir gehen mal in einen der angrenzenden Räume.

Mint grün erstrahlen die Wände. Fotos von einem Baby, das aus einer Toilettenschüssel schaut, ein Video von einer asiatischen Frau und einem Kind, die sich eine Kissenschlacht liefern, gebogene Eisendrähte, ein Chinese, der eine wandernder Mauer über einen Zebrastreifen baut und unsere erste Begegnung mit Juan. Mit vollem Namen heißt der Künstler Juan Davila, aber wir nennen ihn ab sofort nur noch Juan. Es gibt einige Künstler auf der d12, die mit starken sexuellen Motiven arbeiten, aber keiner dreht das ganze so ins Perverse, wie Juan. Dem ein oder anderem Kind werden die Augen zugehalten, während wir noch sinnierend auf nackte Haut, Tiere, Flaggen und Geschlechtsorgane blicken.
Danach wieder weiße Wände und riesige Fotos von Eisenbahnbrücken in der wilden Natur, Schnee, der auf Zweigen liegt und stark verblasste oder überbelichtete Motive, wo nur noch Konturen der Szenerie zu erkennen sind.

Zurück bei den Tänzern, die nun in einem großen Netz aus Kleidungsstücken herumklettern und langsam beginnen, sich in einzelne Hosen und Hemden zu zwängen, während sie einen Meter in der Luft schweben. Über uns hängt ein hölzernes Schachtsystem.

Schwungvolle Weite empfängt uns im nächsten Raum. Dicke Drähte schlängeln sich um die Besucher. Verbunden mit milchigen und transparenten Plastikseglen lassen sie die Umgebung beruhigenden aber doch in Bewegung erscheinen.

Striche. Zwei kurze schwarze Striche auf weißem Hintergrund in einem kleinen Rahmen an einer riesigen schwarzen Wand. Daneben die selbe monströse schwarze Wand. Diesmal makellos. Ohne Rahmen. Ohne Striche. Wir stehen vor dieser vollkommenen Düsternis, kratzen unsere Bärte und starren in die Dunkelheit. Andere Besucher lassen den Blick zwischen uns und der blanken schwarzen Wand hin und herwandern, schauen nochmal hin, gucken wieder uns an, erneut die Wand, wieder uns. Dann grinsen sie, schütteln den Kopf und gehen vorbei. Wir grinsen ebenfalls und begeben uns in die nächste Etage.

Videoinstallationen, große Collagen und eine zerschnittene schwarze Tüte ermüden uns. Dann aber ein Highlight.
In einem Raum ohne Fenster läuft ein langer roter Schlauch auf und ab. Daneben an der Wand hat John McCracken mehrere rot, orange, gelb, blaue schimmernde Acrylblöcke montiert. “Fire” ist der Titel und Feuer sehen wir. In der Ecke steht noch ein erst unscheinbarer Kleiderständer behangen mit Lampen aller Art. Als sie zu leuchten beginnen blinzeln wir in ein Meer aus Farben und Formen.

Hitze staut sich in den oberen Räumen und mechanisch schieben sich die Besucher an einer langen Bilderserie, die alle vier Wände umfasst, entlang. Fließend scheinen die Themen in einander überzugehen und fließend begeben wir uns ins Erdgeschoss, vorbei an Bondagefilmen und dem Finale der WM zwischen Italien und Frankreich aus allen nur möglichen Blickwinkeln.

Wir sehen Blut von vielen Dichtern, Pokémons, ein Schlachtengemälde aus Magneten und einen Tiger der eine Stoffschlange zerfetzt. In einem halbrunden Klangkörper schallen uns Wortfetzen entgegen.
“memorys”, “hate”, “arche’s existence”.

Immer wieder werden wir uns am heutigen Tag mit diesen Wörtern gegenseitig erschrecken. Und der Tag ist noch lang.

Teil 2: documenta Halle, Aue Pavillon
Teil 3: Neue Galerie, Schloss Wilhelmshöhe

Videospiele

Wunschbox: Onlineverleih mit Videospielen

Hallo liebe Internetgemeinde,
heute habe ich eine total tolle Geschäftsidee für euch da draußen. Wenn ich genügend Kapitel hätte, würde ich es selber machen, aber so gebe ich euch ein Modell zum Gelddrucken umsonst und gratis. Warum bin ich so großzügig, fragt ihr euch jetzt bestimmt. Erstens, bin ich ein sehr netter Mensch und wenn alle so wären wie ich, würden wir in einer bunten Welt voller Blumen und Flüssen gefüllt mit Honig leben. Zweitens, möchte ich den Dienst, den ich euch gleich vorstellen werden, selber gerne nutzen, aber leider gibt es so etwas in Deutschland noch nicht. Das ist für euch wiederum gut, denn ihr startet in den Markt quasi ohne Konkurrenz. Doch worum geht es eigentlich?
Ich bin nun schon länger Kunde bei einem DVD-Onlineverleih. Für einen festen Betrag bekomme ich 4 DVDs im Monat zugeschickt, die ich dann anschauen kann, wann immer ich Lust und Laune dazu habe. Für mich der erste Vorteil gegenüber einer herkömmlichen Videothek. Dort müsste ich gezielt hingehen und mir Filme ausleihen, die ich dann auch möglichst schnell konsumiere, da ich ja für jeden Tag zahlen muss.
Außerdem übersteigt die Filmauswahl selbst die größte Videothek, was meinem exquisiten Filmgeschmack sehr gut tut.
Warum erzähle ich euch das alles? Ganz einfach. Ich möchte genau so eine Dienstleistung auch für Videospiele haben.
(Kunstpause … erste Aufschreie unter den Zuhörern.)
Ja, solche Anbieter gibt es auch schon teilweise in Deutschland. Doch die Auswahl bei games2rent.de und gameabo.de beschränkt sich auf Last-Generation Konsolenspiele. Nur verleihshop.de bietet auch Spiele für die neuste Konsolengeneration an. Leider aber nur im Einzelversand. Da ist man dann für eine Woche und ein Spiel locker 10€ los. Wenn man aber nach 2 Tagen schon merkt, dass Spiel stinkt und man hätte lieber ein anderes, so hat man Pech. Ein Abosystem würde hier helfen und mich als Kunden sowas von ansprechen.
Meine kleinen geschäftstüchtigen Freunde: Bitte kopiert einfach gamefly.com für den deutschen Markt und ein Kunde ist euch sicher.
Danke.

Musik

Calexico - Kulturzelt Kassel

Gestern Abend habe ich einem schönen Konzert von Calexico beigewohnt. Das Kasseler Kulturzelt an der Fulda stellt jedes Jahr ein wirklich klasse Musikprogramm zusammen, aber gestern haben sich die Nachteile des Zeltes mal wieder deutlich bemerkbar gemacht. Trotz einiger Belüftungsschläuche staute sich die Hitze in extremen Maße und es kam tropisches Dschungelfeeling auf. Dementsprechend durchnässt torkelten die Gäste in der Pause ins Freie. Bis dahin hatte Calexico nach dem großartigen Opener viele ruhige Lieder gespielt, was sich in der zweiten Hälfte änderte. In einem deutlich geleerten Zelt, anscheinend wollten sich viele Besucher nicht wieder in die Sauna begeben und lauschten der Musik lieber aus sicherer Entfernung, fuhren sie das komplette Programm an tanzbarer Mexico-Wüsten-Rock-Musik ab.

Kulturzelt ist auch immer ein Zusammentreffen der Generationen. In diesem Fall waren die Jüngeren in Unterzahl, aber ein kleiner Junge mit Plastikrasenmäher hat den Altersschnitt deutlich nach unten korrigiert.

Infos zu Calexico:
- laut.de
- offizielle Homepage
- myspace.com/calexico

Filme

TV Erinnerungen - MacGyver

Macgyver Do

Blogparaden sind ja gerade groß in Mode. Normalerweise mache ich um solche Dinge immer einen großen Bogen, aber diesmal passt mir das Thema sehr gut in den Kram. Die Milchjunkies haben aufgerufen, die eigenen TV Erinnerungen zu schildern. TV Erinnerungen habe ich einige, aber hier möchte ich mich auf eine Serie beschränken, die mich schon mein ganzes Leben lang begleitet.
Es geht um keinen geringeren als den größten Tüftler, Schrauber, Klugscheisser, Mastermind, der je die TV Landschaft unsicher gemacht hat: Angus MacGyver.
Die Erstausstrahlung der 139 Episoden langen Serie fand im September 1987, dem selben Monat meiner Geburt statt. Eine innige Verbindung zwischen uns war somit vorprogrammiert.
Mit wie viel Jahren ich dann die ersten Folgen gesehen habe, kann ich nicht mehr genau reproduzieren, aber im Grundschulalter war meine Begeisterung wohl am größten.
MacGyver reiste im Auftrag der Phoenix Foundation und seinem Kumpel Peter Thornton durch die ganze Welt, um Gutes zu tun … oder so. Wie und warum er immer in irgendwelche brenzligen Situationen geraten ist, war relativ nebensächlich. Wichtig war nur, dass er kurz vor Ende der Folge in einem Raum eingesperrt war und sich nur mithilfe seines Taschenmessers, Kaugummi, Klebeband und anderen zufällig vorhandenen Gegenständen aus dieser Gefangenschaft befreite und die Bösewichte danach mit ebenso kreativen, aber unblutigen Methoden, dingfest machte. Schusswaffen sind bei MacGyver nämlich verpönt. Überhaupt ist MacGyver ein totaler Gutmensch mit coolem Jeep und krasser Frisur. Er war damals quasi der perfekte Mensch.
Dank MacGyver habe ich damals eine Menge kaputten Schrott gesammelt, weil ich dachte, dass ich aus einem defektem Walkman, einer kleinen Eisenplatte, einem Flummi und einer Uhr mit leerer Batterie nochmal was cooles zusammenbauen und die Welt retten könnte, genauso wie mein Vorbild MacGyver. Hat nicht funktioniert, aber ich hatte Spaß.
MacGyver ist Kult und dieser Kult wird von mir auch heute noch in die Welt hinausgetragen. Wenn jemand in einer aussichtslosen Situation steckt, dann sollte die erste Frage, die er sich stellt, immer lauten: “Was würde MacGyver tun?

Musik

Sag Alles Ab

Bin ja sonst kein großer Tocotronic-Fan, aber mit “Sag Alles Ab” haben sie ein ganz großes Lied mit nur 2 Minuten Laufzeit geschaffen.

Rockt extrem und hat einen grandiosen Text:

Sag Alles ab
Geh einfach weg
Halt die Maschine an und frag nicht nach dem Zweck

Spreng deine Ketten in die Luft
Und lass das Scheusal doch zu Hause
Die Prüfung findet heut nicht statt
(…)
Du musst nie wieder in die Schule gehen
Du wirst das Licht deines Lebens vor dir sehen

Lässt in mir, als frischen Abiturienten, der gerade ziellos durchs Leben wandert, merkwürdige Gefühle entstehen.

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