
Der Titel ist und bleibt schrecklich. Vier Punkt Null. Tut weh beim hinschauen und wenn man es ausspricht wird es sogar noch schlimmer.
Ich habe nur ein Ticket gelöst, um Bruce Willis “Yippie-ki-yay, Schweinebacke!” sagen zu hören. Hat er sehr gut gemacht.
Alle “Stirb langsam” - Teile stehen und fallen mit Willis als John McLane. Er muss die Sprüche rüberbringen, er muss durch die Glasscherben robben, die Bösen verprügeln, sich Schmutzig machen und leiden. All das macht er auch im neusten Teil. Neben den handfesten Actionszenen gibt es viele nostalgische Dialoge und Gags, welche auf die früheren Teile der Serie anspielen. Für Fans gibt es so immer wieder einen Extralacher.
Die Story um den Hightech-Terrorismus ist an einigen Stellen gruselig realistisch. Wir leben in einer vernetzten Welt und selbst wenn vieles aus dem Film etwas übertrieben ist, so kann sich jeder die chaotischen Verhältnisse vorstellen, wenn in einer Großstadt plötzlich alle Ampeln auf Grün schalten würden. Und das ist noch eine der harmlosen Aktionen. Die Gegenspieler zu McLane bleiben leider sehr blass und so erfreut man sich an den beiden Nerds Justin Long und Kevin Smith.
Am Ende schießt Regisseur Len Wiseman etwas übers Ziel hinaus und setzt eine Actionszene kurz vor Ende des Films, bei der man nur mit dem Kopf schütteln kann.
Ansonsten ist die Wiederbelebung eines alten Franchise gelungen und Bruce Willis hat mal wieder einen Hit.
Dieses “vier punkt null” finde ich auch schrecklich. Den Film dafür aber ziemlich cool, wobei ein fünfter Teil dann auch nicht mehr sein muss. Man hat die Serie gut ins Jahr 2007 gebracht, aber das sollte es dann auch gewesen sein. Ist jetzt zwar irgendwie widersprüchlich, aber egal.
McClane = ACTION, ACTION, ACTION…
Das ist mal wieder eine Übersetzung von Englisch nach Deutsch. Aus “Live Free or Die Hard” wird “Stirb Langsam 4.0“. Klingt wie ein Programm für meinen PC. Der nächste Stirb Langsam heißt dann wahrscheinlich 4.5 Patchlevel …