
Hugh Jackman spielt den Wissenschaftler Tom Verde, der versucht seine Frau Izzi, gespielt von Rachel Weisz, zu retten. Sie leidet an einem seltenen Tumor und Tom hat in einem seltenen Baum vielleicht die seltene Heilungsmöglichkeit gefunden.
Hugh Jackman spielt im alten Spanien den Konquistador Verde, der versucht in Südamerika, im Dschungel, bei den Azteken, den Baum des Lebens zu finden. Damit möchte er seine Königin, gespielt von Rachel Weisz, und sein Land vor dem bösen Großinquisitor retten.
Hugh Jackman spielt einen glatzköpfigen Mann, der in einer großen schwebenden Kugel wohnt und durch den Weltraum fliegt. In der Kugel befindet sich außerdem ein alternder Baum, gespielt von Rachel Weisz.
Soviel zur Story von “The Fountain” und dem Teil, den man nicht so richtig versteht. Es geht um drei Erzählebenen mit ähnlichen Problemen und wiederkehrenden Motiven. Da hört es mit der “Logik” und den Verbindungen aber auch schon auf. Von der Neuzeit zur Zukunft kann ich auch noch eine kontinuierliche Weiterentwicklung feststellen, aber bei der Vergangenheit hapert es schon gewaltig.
Der Film hat für mich aber auf eine andere Art sehr gut funktioniert. Konzentriert man sich nicht so sehr auf die Suche nach Querverweisen zwischen den Erzählsträngen, bekommt man drei individuelle Liebesgeschichten von bestechender Schönheit und Atmosphäre. Regisseur Darren Aronofsky zaubert düster psychedelische Bilder auf die Leinwand und Clint Mansell untermalt sie mit einem Gänsehaut - Soundtrack. Beide scheinen sich nach ihrem großen Erfolg “Requiem for a Dream” unter irgendeinem Stein versteckt zu haben. Bei Mansell stimmt es nicht ganz, aber seine Filmmusik zu “Doom” und “11:14″ ist mir nie positiv aufgefallen. Aronofsky jedoch war wirklich 6 Jahre von der Bildfläche verschwunden.
Mit “The Fountain” kann er nicht ganz an “Pi” und “Requiem for a Dream” anschließen. In den Bildkompositionen kommt sein visionäres Können aber deutlich zum Vorschein. Wer geistig ein wenig abdriften will und ein paar hübsche Bilder dazu braucht, der sollte mal in seiner Videothek des Vertrauens vorbeischauen.
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