Filme

Wall E

Oh … süß!

Wenn alle Welt verzückt auf einen kleinen Roboter schaut, der Müllwürfel aus seinem Bauch purzeln lässt, dann wissen wir: es läuft ein neuer Pixar Film im Kino. Nach Fischen, Autos und Ratten gibt es diesmal Roboter und den Weltraum zu bestaunen. Wall E ist allein auf der Erde und räumt all den zurückgelassenen Mist der geflüchteten Menschen auf. Diese sind aus Angst vor Müll und Verschmutzung zu einer nicht endenden Kreuzfahrt durch die Weiten des Alls aufgebrochen.

Wie noch kein Pixar Film zuvor setzt “Wall E” auf subtile Komik und rauschende wunderschöne Bilder. Schneller Klamauk ist nur im vorzüglichen Vorfilm zu finden, in dem sich ein Magier mit seinem Zauberhut und dem zugehörigen weißen Hasen herumärgert. Der Hauptfilm besticht durch eine feine Erzählweise beinah ohne Dialoge und saugt den Zuschauer allein durch Bilder und Sounddesign in das Geschehen. Wie perfekt dies funktioniert, merkt man nur daran, dass man es nicht merkt. Es gibt nichts zu vermissen, wenn das Dargebotene so gut harmoniert.

Die Zeit verfliegt, Wall E trifft seine Muse Eve und rettet den Planeten Erde. Locker und leicht fließt die Geschichte über die Leinwand und die 98 Minuten vergehen mit einem Blinzeln. Das ist beängstigend großes Kino mit Leichtigkeit präsentiert. Der vielleicht 6-jährige Knirps neben mir hat zwar nur die Hälfte verstanden, aber  den Spaß an vielen bunten Farben und seinem Popcorn konnte es ihm nicht nehmen. Großes Kino eben.

WALL·E
2008
Andrew Stanton
Pixar Animation Studios


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